BiciClown im seinem Robens Zelt

Der Biciclown bereist mit seinem Fahrrad die ganze Welt – und hat immer ein Zelt von Robens dabei!

Robens im Interview mit Alvaro Neil – auch bekannt unter seinem Künstlernamen Biciclown – der es sich zur Aufgabe gemacht hat, allen Menschen, denen er begegnet, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und wenn er gerade nicht unterwegs ist, erholt er sich in einem Zelt von Robens.

Wer sind Sie?
Ich heiße Alvaro Neil, aber die meisten nennen mich Biciclown. Ich „lebe“ schon seit 2001 auf meinem Fahrrad. 2004 habe ich meiner Geburtsstadt Oviedo (im spanischen Asturien) den Rücken gekehrt und war seitdem ununterbrochen unterwegs.

BiciClown im seinem Robens Zelt

Haben Sie Pläne für die Zukunft? 
Eine Rückkehr in meine Heimat steht vorläufig nicht auf dem Programm. Zuerst muss ich mein Projekt Miles of smiles around the world abschließen. Ursprünglich sollte es 2014 so weit sein, aber es gibt immer wieder Verzögerungen. Wenn ich in meine Heimatstadt zurückkehre, werde ich 50 Jahre alt sein – ein schwieriges Alter, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Allerdings habe ich auch nicht vor, meine alte Tätigkeit als Notariatsassistent wieder aufzunehmen. 

Welches Ziel haben Sie vor Augen?
Mein Name – Biciclown – leitet sich davon ab, dass ich mit dem Fahrrad unterwegs bin und als Clown auftrete. Meistens tue ich das vor Menschen, deren Leben von Armut, Ausgrenzung oder anderen Problemen überschattet ist, und zwar grundsätzlich, ohne Geld dafür zu verlangen. 

Unter anderem bin ich schon in Flüchtlings-Camps, Gefängnissen und Krankenhäusern aufgetreten... Einige meiner Darbietungen können auf YouTube angesehen werden, und auch meine Website bringe ich regelmäßig auf den neuesten Stand. Insgesamt habe ich schon über 50 Auftritte vor mehr als 20.000 Menschen absolviert. Ich trete ganz bewusst und aus freien Stücken unentgeltlich auf. Etwa 60 Prozent der Kosten, die für meinen Lebensunterhalt anfallen, decke ich aus meinen Ersparnissen. 20 Prozent kommen von meinen Sponsoren und die restlichen 20 Prozent sind Spenden von Menschen, die mir unterwegs begegnen und mein Projekt unterstützen wollen. So hat zum Beispiel ein mir völlig unbekannter Mann vor einiger Zeit sein Abonnement für den privaten spanischen Fernsehsender Canal Plus gekündigt, weil er das Geld lieber mir zukommen lassen wollte. 

In wie vielen Ländern sind Sie bereits gewesen? 
In 66 Ländern.

Und wie viele Kilometer haben Sie mit Ihrem Fahrrad schon zurückgelegt?
Bis heute sind es genau 114.023 Kilometer.

Wie oft haben Sie in Ihrem Zelt übernachtet?
Fast jede Nacht – und das seit über acht Jahren. Ich schätze, an ca. 250 Nächten pro Jahr.

Worauf legen Sie Wert, wenn Sie sich für ein Zelt entscheiden?
Das „eine“ Zelt, das sich für eine zehnjährige Weltreise eignet, gibt es nicht, da ich für sehr unterschiedliche Wetterbedingungen gerüstet sein muss. Ich mag Zelte mit einem geräumigen Vorraum, in dem ich bei Regen bequem kochen kann. Für diesen zusätzlichen Komfort nehme ich gerne etwas mehr Gewicht in Kauf. Außerdem bevorzuge ich Zelte, die farblich nicht zu sehr mit der Umgebung kontrastieren – damit ich beim Campen in der Wildnis nicht gleich jedem ins Auge steche.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Robens Zelt ganz besonders, und wo sehen Sie noch Verbesserungsbedarf?
Wenn die Nächte lang und kalt sind, verbringe ich viele Stunden in meinem neuen Ganzjahreszelt Robens Osprey 2EX – ein wunderbares Zuhause mit einem großzügigen Vorraum. Ich nenne es meine Festung – was jetzt noch fehlt, ist eine Prinzessin. Falls eine Leserin Interesse hat, soll sie mir einfach eine E-Mail mit Lebenslauf und (aktuellem) Ganzkörperfoto schicken :-)

Mein neues Zelt gefällt mir wirklich bestens, vor allem, weil ich zum Aufstellen nur vier Heringe benötige, und es neben dem geräumigen Vorraum auch reichlich Platz im Inneren bietet. Besonders großen Wert lege ich auf die Zeltunterlage. Schließlich soll das Zelt ja viele Jahre halten – auch, wenn es täglich im Einsatz ist. Für meinen Geschmack könnte es jedoch 5 cm höher sein. 

An Robens schätze ich ganz besonders die Kundenorientierung. Ich kann einfach sicher sein, dass man mir bei Robens genau zuhört und auf meine Belange eingeht. Dabei achten die Mitarbeiter auf jedes Detail und legen Wert auf mein Feedback. Andere Unternehmen machen sich nicht einmal die Mühe, eine E-Mail zu beantworten. 

Haben Sie Tipps für andere, die darüber nachdenken, ein ähnliches Projekt wie das Ihre zu starten?
Tun Sie es nicht! Eine Familie zu gründen und jeden Tag ins Büro zu gehen ist wesentlich weniger anstrengend. Mit dem Fahrrad um die Welt zu fahren ist keine leichte Aufgabe. Und am Monatsende bekommt man nicht einmal Geld dafür. 

Robens Zelt

Interview mit Alvaro Neil in Salt Lake City, USA – 66 Länder, 112.033 zurückgelegte Kilometer und fast acht Jahre ununterbrochenes Abenteuer.

Verfolgen Sie die tägliche Route und die Erlebnisse des Biciclowns auf Twitter @biciclown.com. 
Schauen Sie sein neuestes Dokumentarvideo The Nomad’s smile auf biciclowneldocumental.com. 
Oder erfahren Sie auf YouTube mehr über ihn: biciclown